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Omnia vincit amor  (Denn die Liebe überwindet alles)
Gedanken zu Bildern der Liebe von Ernst Alt 
 
„… das Wunder, das jeder irgendwann in seinem Leben erfahren kann, das Wunder, das ohne Eingreifen einer höheren Macht, ohne gewaltige Willensanstrengung zustande kommt, das Wunder, das der Tor und der Feigling genauso erleben können wie der Held und der Heilige, ist Liebe. Im Augenblick geboren, lebt sie ewig…“
Im Buch „Omnia vincit amor“ (Denn die Liebe überwindet alles) werden dreizehn Bilder und Zeichnungen von Ernst Alt beschrieben. Es sind Bilder mit biblischen oder mythologischen Erzählungen zu den unterschiedlichsten Aspekten des Phänomens Liebe. Die über die reine Bildbeschreibung hinausgehende Interpretation ist persönlich geprägt. Sie kann aber durch das Aufzeigen von Bilddetails und Textzusammenhängen den Leser und Betrachter zu eigenem Nachdenken und Interpretation anregen.
 
So fasst der römische Dichter Vergil in der zehnten Ecloge seiner Hirtengedichte (Bucolica) zusammen, worüber auch zweitausend Jahre später noch der amerikanische Autor Henry Miller in seinem autobiografischen Werk „Nexus“ philosophiert, die Macht und Bedeutung der Liebe. Für beide steht fest: das Phänomen der Liebe ist die Urkraft der Schöpfung.
 
Gegen den Zeitgeist der Lieblosigkeit, der ICH-Sucht und den Zwang zur „Selbstverwirklichung“ durch oberflächlichen Aktionismus hat der Saarbrücker Künstler Ernst Alt (1935 - 2013) in zahlreichen seiner Bilder und Werke die Urkraft der Liebe gestellt. In hochdifferenzierter Form- und Farbgestaltung lässt er uns etwas spüren von der schöpferischen Macht dieses unfassbaren Phänomens. Er beschreibt in mystischen Bildern die unergründliche Liebe Gottes zu den Menschen und seiner Schöpfung. Er interpretiert die Liebe der Menschen untereinander als ein Abbild dieser göttlichen Liebe, als Schöpfung durch Begegnung.Ernst Alt zeigt uns die Vielfalt der liebenden Schöpferkraft, von der  bedingungslos verzeihenden Begegnung im Gleichnis vom verlorenen Sohn bis zur exstatischen körperlichen Begegnung im Hohelied der Liebe.
 
Unabhängig von der Form der bildlichen Gestaltung ist die fundamentale Grundaussage stets die Gleiche: dort, wo sich eine liebende Begegnung – in welcher Form auch immer – ereignet, geschieht Schöpfung, wird Gottes Heil sicht- und erfahrbar, findet der Mensch als Suchender Erfüllung. 
Projektort: Großer Markt , 66740 Saarlouis , Deutschland

Ansprechpartner:

J. Sonnet

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